Diabetes-Apps: Großes Interesse, hohe Nachfrage nach Orientierungshilfen

DiMAPP-Umfrage Posterpräsentation beim Diabetes-Kongress in BerlinIn Zusammenarbeit mit der Pädaogischen Hochschule Freiburg, Studiengang Gesundheitspädagogik, und mit Unterstützung von diabetesDE Deutsche Diabetes-Hilfe, hat HealthOn e. V., die größte unabhängig Informations- und Bewertungsplattform für Gesundheits-Apps 449 Diabetiker befragt: Was wünschen sich Betroffen von einer Diabetes-App, welche Unterstützungsfunktionen erachten sie als hilfreich? Zwei Drittel der Befragten nutzen bereits Gesundheits-Apps, mehr als 79,2 Prozent sind überzeugt, dass sie mit einer App im Alltag besser klar kommen mit ihrem Diabetes. Selbst unter den Diabetikern, die Apps nutzen, ist der Wunsch nach einer unabhängigen Orientierungshilfe, z. B. in Form eines Ratgebers "Diabetes-Apps" sehr groß (79,8%).

Die Ergebnisse der deutschlandweit ersten Erhebung zu Diabetes-Apps bei betroffenen Typ1 und Typ2 Diabetikern wurden beim diesjährigen Diabetes Kongress Anfang Mai in Berlin präsentiert. DiMAPP ist das Akronym der Befragung (=Diabetes-Management mit Apps).
Die Anschluss-Studie QAPPKom ist bereits in Planung - hier steht der Einsatz von Apps in Diseasemanagementprogrammen für Diabetiker im Fokus: Wie schätzen Betroffenen den Nutzen ein, wie hoch ist ihre Bereitschaft, eine Apps als Baustein im DMP Diabetes zu nutzen? Im Rahmen dieser Online-Studie werden auch Ärzte und Vertreter gesetzlichen Krankenkassen zur ihrer Einschätzung befragt, um Hürden zu identifizieren und Hebel zu erkennen, mit denen die digitale Transformation  auch im Bereich der strukturierten Behandlungsprogramme für Chroniker gefördert werden kann. 

QappKOM ist ein Akronoym und steht für Qualität im DMP-Diabetes verbessern durch Apps als Kommunikations-, Organisations- und Motivationshilfe.

Deutscher Diabetes Kongress 2016, 4. bis 7. Mai 2016, Berlin

DiMAPP-Studie: Download des Posters

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